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Hainbergsee

Segelschulschiff

Segeltörn Greif 03.-07. April 2013

Als Mitglieder des Seesportclub Meuselwitz hatten wir die Möglichkeit, mit 17 weiteren Mitseglern an diesem Segeltörn, der vom 03. bis zum 07. April stattfand, teilzunehmen.

Das Segelschulschiff Greif (ehemals „Wilhelm Pieck“) wurde 1951 gebaut und wird seitdem als Segelschulschiff eingesetzt (für nähere Informationen und Bilder des Schiffs siehe www.sssgreif.de).

Noch im Hafen von Greifswald, von dem aus die Reise startete, wurden wir in zwei Wachen eingeteilt (Steuerbord- und Backbordwache), haben unsere Kojen zugewiesen bekommen und bekamen einige weitere wichtige Informationen für das Leben an Bord. Nach der Einweisung hatten alle die Möglichkeit, einmal in die Takelage aufzuentern. Am Mittwochmorgen (03. April) stachen wir in See, ohne ein genaues Reiseziel zu haben, denn es war vom Wind abhängig.

Als wir ein Stück von der Küste entfernt waren, wurden die Segel gesetzt. Wir wurden in den Wachplan eingewiesen und voll ins Bordleben eingebunden. So mussten wir den Ausguck besetzen und sogar das Ruder bedienen, also das Schiff steuern. Außerdem wurde eine Backschaft (Küchendienst) eingeteilt. Bei einem vierstündigen Wachrhythmus (0-4 Uhr; 4-8 Uhr; 8-12 Uhr; 12-18 Uhr; 18-24 Uhr) musste jeder jede Aufgabe mehrmals ausführen.

Beim Ausführen der Segelmanöver (z.B. Setzen und Bergen der Segel) sowie bei der Tätigkeit als Rudergänger wurden wir von der Stammbesatzung der „Greif“ und den Hand für Koje („HfK“; erfahrene Mitsegler) unterstützt.

Eine Wache lief wie folgt ab: Eine Viertelstunde vor Beginn der Wache wurden wir geweckt. Zu Beginn der Wache gab es traditionell den Wachwechsel, bei dem die alte Wache die neue begrüßt und die neue die alte verabschiedet. Diejenigen, die eine der Aufgaben zugewiesen bekommen hatten, mussten dieser nachgehen, der Rest blieb in Bereitschaft für die Segelmanöver. Der Ausguck musste zu jeder halben Stunde glasen, also die Schiffsglocke anschlagen. Die Übrigen konnten sich in der Messe, dem Aufenthalts- und Speiseraum, aufhalten. Zwischen den Segelmanövern wurden Knoten- und Spleißübungen durchgeführt, außerdem war Zeit für Kartenspiele oder Ähnliches.

In der Nacht haben wir erfahren, dass der erste Anlaufpunkt Kopenhagen sein sollte. Am nächsten Vormittag haben wir dann dort angelegt und konnten an Land gehen. Im Hafen haben wir auch das Schiff geputzt, in der Nacht lagen wir in Kopenhagen.

Am nächsten Morgen liefen wir - erneut ohne genaues Reiseziel - aus Kopenhagen aus. Aufgrund des schwachen Windes stand jedoch schnell fest, dass wir keinen weiteren ausländischen Hafen mehr anlaufen konnten und somit wieder in Richtung deutsche Küste segelten.

Während der Flaute rief uns der Kapitän zur Navigationsübung. Wir sollten mithilfe der Position des Schiffes, des Kurses, des Windes und der Strömung auf einer Seekarte den Kurs abstecken und eine Voraussage darüber treffen, wann wir wo sein werden. Zusätzlich bekamen wir die Aufgabe, das Wetter in den nächsten Stunden aufzuzeichnen. Zur selben Zeit wurde Lauterbach auf Rügen als nächster Hafen ins Visier genommen.

Nachdem wir eine weitere Nacht gesegelt sind und vor Rügen wenig Wind hatten, sind wir nachmittags in Lauterbach angekommen. Dort hatten wir wieder Landgang und konnten Rügen erkunden. Abends wurde Hering geräuchert und gegessen. Nachts blieben wir im Hafen.

Am letzten Morgen (07. April) sind wir dann die letzten Seemeilen in Richtung Heimathafen gefahren. Insgesamt haben wir mehr als 250 Seemeilen zurückgelegt.

Im Hafen wurde der Törn beendet und es wurde ein Gruppenfoto geschossen (Link zum Foto: http://www.sssgreif.de/index.php/bildergalerie).

Alles in allem war die Fahrt ein sehr schönes und lehrreiches Erlebnis, bei dem wir viele neue Bekanntschaften machen konnten. Für Interessierte ist ein Segeltörn auf der „Greif“ auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

Anmerkung: Fotos von der Fahrt sind im Fotoalbum „Segeltörn Greif 03.-07. April 2013“ zu finden. Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

 

Vielen Dank an Mario - Alois Langforth dem Steuermann der "Greif"  für das bereitstellen des Titelbildes.

Felix und Stefan Herz, im April 2013

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